Mit beiden
Beinen fest auf
dem Boden
nach den
Sternen greifen.

„Musik drückt aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.“

Die Leidenschaft, die Erfüllung, die das Musizieren mit sich bringt, macht bisweilen staunen. Wenn Victor Hugo über das Aussprechen von Unaussprechlichem schreibt, dann gilt das für jedes musikalische Erleben, für das Ausüben wie für das Zuhören. Und es gilt im selben Maße für die Wunder der Welt.

Einem Pferd nahe zu sein oder sich fliegend die Welt aus einer anderen Perspektive anzusehen, sind zwei Dinge im meinem Leben, die auch das Musizieren, das Singen, in einen anderen Zusammenhang bringen und Vielem davon realen Sinn geben, worüber in der Kunst gesprochen, sinniert und idealisiert wird.

Das Fliegen, die Auseinandersetzung mit physikalischen Grundsätzen, das Planen eines Fluges und die Konzentration auf Kurs, Höhe, Flugzeugfunktionen und Funkverkehr erscheint nach wie vor als ein Greifen nach den Sternen. Das Gefühl von Freiheit und Bewegung, und auch ein wenig von Abenteuer, beflügeln stetig diese Passion. Möglichst bald dann auch nach Instrumentenflugregeln und mit mehreren Motoren, damit nicht das Wetter allein einen Flugplan bestimmt.

Pferde, diese sanften Geschöpfe, die mit vier Beinen fest am Boden stehen, lehren uns unbefangene Intuition, unverstellten Instinkt, und schenken uns die uneingeschränkte Wichtigkeit und Wertschätzung des Moments.